Einer der ganz großen Sponsoren des Sports in Deutschland ist der Autobauer BMW, so sponsorte der Konzern bereits die Nordische Ski-WM 2011. Was die meisten nicht wissen, dass BMW nicht nur Autos anbietet, sondern auch über eine eigene Bank verfügt. Über diese Bank werden im Wesentlichen die Finanzierungen von KFZ-Käufen abgewickelt, aber der Konzern nutzt auch die Möglichkeit, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Für Kleinanleger steht hier das BMW Tagesgeld zur Verfügung. Gerade die Angebote von Autobauern waren in der Vergangenheit von hohen Zinsen geprägt, da so auf vergleichsweise günstigem Weg leicht Fremdkapital beschaffen lässt.

Aber schauen wir uns das Angebot mal etwas genauer an. Erfreulich ist, dass der Zins von derzeit 1,5%, der einmal jährlich zum 31.12. gutgeschrieben wird,  ohne “Sternchentext” angeboten wird, also für Neu- und Bestandkunden keine Unterscheidungen vorgenommen werden (kein Lockangebot). Zudem gilt der Zinssatz für jede Einlage ab einem Cent, nicht erst ab einem bestimmten Betrag. Die Kontoführung erfolgt, wie bei Tagesgeld üblich, online und ist kostenlos.

Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 und der gleichen Entwicklung der isländischen Kaupthing Bank wissen wir, dass auch Banken durchaus zahlungsunfähig werden können. Umso wichtiger ist es, dass eine gute Einlagensicherung vorliegt, was im Falle des BMW Tagesgeldes der Fall ist: Neben der gesetzlichen Einlagensicherung über 100.000 Euro pro Person greift auch noch die Einlagensicherung der deutschen Privatbanken über 430 Mio. Euro (pro Person), was für die meisten Anleger sicherlich ausreichend sein dürfte.

Wir sehen, dass BMW nicht nur schicke Autos baut, sondern auch ein durchaus vorzeigbares Anlageprodukt vorweisen kann.